Es gibt vier unterschiedliche Hauttypen, die alle eine andere Pflege benötigen. Oft herrscht allerdings Unsicherheit darüber, welchem Hauttyp man tatsächlich angehört. Den eignen Hauttyp zu bestimmen, gestaltet sich auch schwierig, da sich die Haut im Laufe der Zeit verändert. Zusätzlich beeinflussen äußere Faktoren, wie Luftverschmutzung oder Inhaltsstoffe in Kosmetika das Hautbild. Ebenso spielen die Ernährung, Stress, die genetische Disposition oder das Älterwerden eine Rolle.

EYVA stellt dir die vier verschiedenen Hauttypen vor und zeigt dir, wie du deinen eigenen erkennen kannst.

Der normale Hauttyp

Normale Haut, in der Fachsprache auch Eudermie genannt, ist gekennzeichnet durch ein ausgeglichenes Hautbild. Die Haut ist hierbei weder zu trocken, noch zu fettig. Die Oberflächenbeschaffenheit besticht mit feinen Poren, ist glatt und strahlt rosig. Glänzende oder ölige Areale gibt es ebenso wenig, wie schuppige Stellen. Die Produktion von Talg, der Feuchtigkeitsgehalt, die Verhornung und die Abschuppung der Haut stehen im Gleichgewicht miteinander. Der normale Hauttyp entspricht dem wünschenswerten Hauttyp, den allerdings nur wenige Personen haben. Meistens haben Personen im jüngeren Lebensalter eine solche Haut.

"Normale Haut" ist der gewünschte Hauttyp. © shutterstock.com

„Normale Haut“ ist der gewünschte Hauttyp. © shutterstock.com

 

Der fettige Hauttyp

Fettige Haut zeichnet sich durch eine glänzende Optik aus. Hierbei produziert die Haut verstärkt Talg. Die übermäßige Talgproduktion nennt man auch Seborrhö olesa. Durch diese erhöhte Talgproduktion weist die Haut eine erhöhte Menge an Lipiden (Fetten) auf. Außerdem ist fettige Haut häufig mit großen Poren (Hausmittel gegen große Poren) versehen und neigt zu Unreinheiten und Mitessern.

Die Ursachen fettiger Haut sind vielfältig:

  • Hormonveränderungen und – störungen
  • Stress
  • Medikamente
  • Genetische Faktoren
  • Komedogene Kosmetika.
Fettige Haut glänzt und ist gekennzeichnet von großen Poren und Unreinheiten. © shutterstock.com

Fettige Haut glänzt und ist gekennzeichnet von großen Poren und Unreinheiten. © shutterstock.com

Der trockene Hauttyp

Trockener Haut, auch Sebostase genannt, fehlt es an Fett und Feuchtigkeit in der Hornschicht. Dies hat zur Folge, dass die Haut besonders im Wangen- und Augenbreich schuppt und spannt. Da es trockener Haut an Spannkraft fehlt, neigt diese zur Bildung von feinen Linien und Fältchen. Je nach Stärke der Ausprägung kann die Haut unangenehm jucken und sogar schmerzhafte Risse bekommen.

Auslöser für trockene Haut können das Klima, Medikamente oder Kosmetika sein. Außerdem kann trockene Haut eine natürliche Folge der Hautalterung darstellen, da die Talgproduktion der Haut im Alter nachlässt.

Trockene Haut spannt und juckt unangenehm. © shutterstock.com

Trockene Haut spannt und juckt unangenehm. © shutterstock.com

Hauttyp Mischhaut

Bei Mischhaut (Serborrhö sicca) ist der Name leider Programm. Die Haut ist an einigen Stellen besonders trocken, an anderen hingegen sehr fettig. Besonders die so genannte T-Zone (der Bereich vom Kinn, über die Nase bis hin zur Stirn) ist meist sehr fettig und weist vergrößerte Poren auf. Zudem ist diese Zone von Hautunreinheiten geprägt. Der Wangenbreich hingegen ist trocken bis normal.

Ähnlich wie bei der fettigen Haut, resultieren die fettigen Partien der Mischhaut aus einer übermäßigen Talgproduktion. Die trockenen Partien sind auf einer verminderten Talgfunktion und dem damit verbundenen Lipidmangel zurückzuführen.

Fazit

Es gibt vier unterschiedliche Hauttypen: Die normale Haut, die fettige Haut, die trockene sowie die Mischhaut. Seinen eigenen Hauttyp zu bestimmen und zu kennen ist sehr wichtig, um die Haut optimal pflegen zu können. Verschiedene Faktoren, wie Alter, Umwelteinflüsse oder Kosmetika beeinflussen das Hautbild und tragen zu den verschiedenen Hauttypen bei.

Weiterführende Informationen zu den unterschiedlichen Hauttypen

  • Eine knappe Übersicht der verschiedenen Hauttypen auf Pflegewiki.de